
Foto: Patrik Dietrich
Homoöpathie
Entdeckt wurde die Homöopathie 1790 von Dr. Samuel Hahnemann. Er war Arzt, Apotheker und Chemiker und gab sich mit den Heilmethoden seiner Zeit nicht zufrieden. Dr. S. Hahnemann war ein emsiger Wissenschaftler, der nicht nur das Ähnlichkeitsgesetzt (s.u.) entdeckte, sondern auch erforschte, weshalb man überhaupt an welchen Krankheiten leidet. Er und seine Nachfolger haben uns einen riesigen Wissensschatz hinterlassen, weshalb die Ausbildung zum Homöopathen eine sehr umfangreiche ist.Ähnliches mit Ähnlichem behandeln
Wenn Sie sich am Kopf stoßen - was tun sie? Sie drücken die schmerzende Stelle! Man behandelt Ähnliches mit Ähnlichem. Ein leichter Druck lindert den Schmerz des Schlages.So ähnlich funktionieren auch homöopathische Arzneien. Nimmt man als gesunder Mensch eine bestimmte Substanz längere Zeit zu sich, entwickelt man bestimmte Symptome. Treten diese Symptome beim Kranken auf, kann man sie mit der gleichen Substanz heilen.
Das Potenzieren
Dr. Hahnemann stellte fest, dass Patienten, die eine bestimmte homöopathische Arznei brauchten, für diese ganz besonders empfindlich sind. Aus diesem Grund reichen kleine Mengen, etwa wenige Tropfen oder auch nur das Riechen an einer Arznei, um eine Heilreaktion auszulösen.Durch Verdünnen und gleichzeitiges Schütteln oder Reiben änderte er die Ausgangsstoffe derart, dass sie noch stärker wirkten. Es ist noch nicht wirklich zu verstehen, wie dieses "Potenzieren" funktioniert.
Dass es funktioniert, kann man allerdings bei der Therapie von Mensch und Tier sehen und sich durch diese Erfahrungen überzeugen lassen.
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